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Mobilitäts- und Verkehrserziehung

Unterrichtsinhalte im 1./2. Schuljahr

tl_files/Sebastianschule/Schulleben/deutschkl_schild.jpgFörderung der räumlichen Orientierung:
Damit sich die Kinder in ihrer Umwelt und insbesondere im Straßenverkehr zurecht finden können, müssen sie die Lagebeziehungen: rechts und links (vor, hinter, neben) kennen und unterscheiden können.

Ausbildung situationsgerechten Handelns:
Erkundungsstreifzüge in die Verkehrswirklichkeit sind unerlässlich, damit die Schülerinnen und Schüler mit den Verkehrsverhältnissen im Einzugsbereich der Schule vertraut werden. Die Kinder lernen den Verkehrspolizisten kennen. Dieser übt mit ihnen das richtige Verhalten beim Überqueren einer Straße mit und ohne Zebrastreifen und an der Ampel.

Bewusst machen besonderer Merkmale der örtlichen Verkehrsverhältnisse:
Beschreiben der Schulwege und der Schulumgebung. Klärung der Begriffe Straße – Fahrbahn/Radweg – Gehweg

Erkennen besonderer Gefahrenstellen:
Richtige Kleidung für Regen, Nebel und Nacht; Glatteis – Achtung, Rutschgefahr!
Erweiterung des Symbolverständnis:
Kennen und unterscheiden lernen wichtiger Gebots- und Verbotsschilder

Mobilitätstraining:
Das Mobilitätstraining umfasst „alles, was rollt“ (Training mit Roller, Inlinern, Rollschuhen etc.) und den sachgerechten Umgang mit dem Fahrrad. Die Lehrkräfte beobachten, ob die Kinder sicher mit dem Fahrrad fahren können (Gleichgewicht halten, sicheres Aufsteigen, zügiges Anfahren, Spur halten). Die Eltern werden in dieses Programm miteinbezogen. Kinder, die noch nicht Rad fahren können, werden durch Übungen mit dem Roller beteiligt. Im Sportunterricht wird der Gleichgewichtssinn trainiert.

Kinder im Grundschulalter nehmen in steigendem Maße als Radfahrer am Straßenverkehr teil. Die Entscheidung, ob ein Kind bis zu acht Jahren allein mit dem Rad zur Schule fahren darf, liegt allein bei den Eltern. Vor der Radfahrprüfung im 4. Schuljahr wird dies jedoch an unserer Schule nicht gern gesehen.

Unterrichtsinhalte im 3./4. Schuljahr

Ein wesentliches Ziel der Verkehrserziehung ist es, die Kinder als Radfahrer zu einem sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Verhalten im Verkehr zu befähigen. Folgende Unterrichtsinhalte werden behandelt:

  • Die Geschichte des Fahrrades
  • Das verkehrssichere Fahrrad (Überprüfen der Funktionen eines verkehrssicheren Fahrrades; Pflege des Rades)
  • Das Fahrrad, ein umweltfreundliches Verkehrsmittel
  • Verhalten an Kreuzungen und Einmündungen
  • Wiederholung und Erweiterung der Verkehrsregeln und -schilder unter besonderer Berücksichtigung der
  • Vorfahrtsregelungen
  • Einüben von Verhaltensmustern im Verkehr: Anfahren, Vorbeifahren an Hindernissen; Fahrtrichtung angeben; Linksabbiegen / alternatives Linksabbiegen

Im 4. Schuljahr findet das Radfahrtraining mit abschließender theoretischer und praktischer Prüfung statt.

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