Entwicklung einer Lese-Kultur

Die Entwicklung der Lesemotivation und der sich daraus entwickelnden Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für Grundschülerinnen und Grundschüler, um sich die Welt erschließen zu können.

Lesen trägt entscheidend zur Persönlichkeitsentwicklung bei. In zahlreichen Familien ist heute Lesen, auch Vorlesen keine Selbstverständlichkeit mehr, da der Umgang mit Neuen Medien im Vordergrund steht. Daher fällt der Schule die besondere Verantwortung zu, bei den Kindern die Freude am Lesen zu wecken und die Lesekompetenz zu fördern.

Dabei muss die Schule um die unterschiedlichen Startvoraussetzungen wissen, die die Kinder bei Schuleintritt mitbringen.

Für Kinder aus Familien mit einem anderen sprachlichen und kulturellen Hintergrund sind häufig hohe Hürden vor dem Lesen und dem damit verbundenen Schulerfolg aufgebaut, anders als bei Kindern aus Familien, in denen Lesen und der Umgang mit Büchern selbstverständlich ist. Für alle Schülerinnen und Schüler der Sebastian-Schule soll Lesen und der Umgang mit Büchern eine Selbstverständlichkeit werden. Lesen erzeugt Bilder im Kopf und regt Fantasie und Kreativität an. Ohne Lesekompetenz sind keine Weiterentwicklung des eigenen Wissens und kein selbstständiges Lernen möglich.

Die Basis für erfolgreiches Lesenlernen wird schon im Vorschulalter angelegt. Der Grundschule fällt die entscheidende Aufgabe zu, Chancen auszugleichen, Freude, Interesse und Bereitschaft zum Lesen zu wecken und die Fähigkeit zu lesen zu entwickeln.

Lesekompetenz meint gerade heute nicht nur den Umgang mit traditionellem Lesegut, sondern ist auch Voraussetzung für den sinnvollen Umgang mit den Neuen Medien.

Maßnahmen zur Förderung der Lese-Kultur

Auszug aus dem Schulprogramm

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