Chronik
1817
Im Jahre 1817 wurde auf Initiative der preußischen Verwaltung
die erste Roisdorfer Dorfschule gegründet. Es gab im Dorf etwa 100
schulfähige Kinder, die Schreiben, Rechnen und Biblische Geschichte
lernen sollten.
Man richtete im Drehsaal einer ehemaligen Töpferei eine Schulstube
ein (heutige Brunnenstraße 80).
1832
Erst 1832 konnte mit der Planung eines eigenen Schulhauses begonnen werden. An der Wolfsburg stand ein altes Gesindehaus, das in den nahestehenden Teich zu rutschen drohte; es wurde abgebaut und in der Brunnenstraße wieder aufgebaut. Der zu damaliger Zeit renommierte Architekt Leydel entwarf ein Schulhaus, das im Erdgeschoss gemauert war und den Schulsaal bilden sollte. Im ersten Stock befand sich die Lehrerwohnung, die aus den Teilen des Gesindehauses in Fachwerkbauweise gebaut wurde. Ein angrenzendes Ökonomiegebäude enthielt drei Abtritte, so wie einen kleinen Kuh-, Schweine - und Holzstall.
1865
1902
Im Jahre 1865 erfolgte eine Erweiterung in Backstein-Bauweise, eine zweite im Jahre 1902. Dieses historische Gebäude wurde Ende der sechziger Jahre abgerissen.
1962
Seit 1962 befindet sich das Schulgebäude „Auf der Lüste“ im hinteren Teil der Friedrichstraße. Das Schulgebäude beherbergte einige Zeit lang eine einzügige Volksschule mit bis zu 55 Kindern in einer Klasse.
1980
Auf Anregung des Pfarrgemeinderates wurde der Schulkonferenz der KGS Roisdorf am 12.11.1980 vorgeschlagen, der Schule den Namen des Pfarrpatrons zu geben, da der Heilige Sebastian seit Jahrhunderten Schutzpatron der Gemeinde des Ortes ist.
1982
Der Schulausschuss der Stadt Bornheim beschloss am 25. März 1982, die Schule „Sebastian-Schule Katholische Grundschule Roisdorf“ zu nennen.
1998
1998 wurden die Straßen im Neubaugebiet rund um die Sebastian-Schule nach verdienten Pädagogen, die noch im Gebäude der Brunnenstraße gewirkt hatten, benannt: Josef-Goertz-Straße, Lucie-Simon-Weg, Johann-Heister-Weg und Hilger-Thiesen-Straße.